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Timea Bandi

linz-stadt@wkooe.at

  timea.bandi@wkooe.at

T +43 5 90909 5501

 

Inhaltsverzeichnis 

 

  1. Gründe für eine Lehre
  2. Welcher Lehrberuf passt zu mir
  3. Deine Bewerbung
  4. Vorstellungsgespräch
  5. Meine Zeit als Lehring

 

 

Lehre entdecken

 

Eine Lehrausbildung ist ein direkter Einstieg ins Berufsleben.
Sie verbindet praktische Arbeit im Betrieb mit Unterricht in der Berufsschule und eröffnet viele berufliche Wege.

Auf dieser Seite findest du wichtige Informationen zur Entscheidung für eine Lehre, zum Bewerbungsprozess und zum Alltag als Lehrling.

 

 

 

 

Gründe für eine Lehre

 

5 gute Gründe für eine Lehrausbildung
 

1. Verdiene dein eigenes Geld
Das Taschengeld von Mama und Papa reicht dir schon lange nicht mehr? Als Lehrling darfst du dich jeden Monat über dein eigenes Gehalt freuen und kannst dir deine Freizeit so selbst finanzieren. Somit wirst du schon um einiges früher finanziell unabhängig als Schüler:innen oder Studenten.

 

2. Schluss mit Langeweile
Tagtäglich in der Schule zu sitzen ist nicht so dein Ding? Dann wirst du dich über deinen abwechslungsreichen Berufsalltag freuen: In deiner Lehrausbildung packst du selbst mit an und setzt der Langeweile einen Schlussstrich. In die Schule musst du neben deiner praktischen Ausbildung zwar trotzdem noch, jedoch lernst du nur solche Dinge, die du ganz speziell für deinen Beruf brauchst.

 

3. Gute Karriere-Chancen
Fachkräfte werden überall gebraucht: Ganz egal ob im Handwerk, Handel oder in der Gastronomie. Mit deiner praktischen Erfahrung, die du während der Lehrausbildung lernst, kannst du künftig alle Betriebe überzeugen.

 

4. Meisterprüfung machen
Du hast deinen Lehrabschluss in der Tasche, möchtest aber unbedingt noch weitermachen? Dann ist die Meisterprüfung genau das Richtige für dich. Direkt nach der Lehre kannst du mit den Kursen zum Meistertitel beginnen. Der große Vorteil dabei: Du bleibst im Lernrhythmus! Außerdem sind Mitarbeiter:innen mit einem Meistertitel ein großer Pluspunkt für jedes Unternehmen und auch für dich erhöhen sich die Berufschancen allemal, denn Fachkräfte mit Meistertitel werden in der Wirtschaft dringend benötigt.

 

5. Dir stehen alle Türen offen
Nach der abgeschlossenen Lehre (und anschließenden Meisterprüfung) stehen dir alle Türen offen. Möchtest du deine Matura nachholen? Kein Problem. Das geht auch schon während deiner Lehre. Außerdem steht dir von einer Fachkarriere bis hin zur Entwicklung zu einer Führungskraft nichts mehr im Wege. Nach der Ausbildung kann man sogar sein eigener Chef werden und sich selbstständig machen.

 

 

Welcher Lehrberuf passt zu mir?

 

             

 

Um den passenden Lehrberuf zu finden, ist es wichtig seine eigenen Stärken, Talente und Interessen zu kennen. Je genauer man die eigenen Stärken kennt, desto leichter kann man seine Zukunft planen und seine beruflichen Träume verwirklichen. Folgende Tools können bei der Berufswahl helfen:

 

Potenzialanalyse:


Die Potenzialanalyse ist eine Kombination aus verschiedenen Testverfahren und einem persönlichen Beratungsgespräch. So können die individuellen Stärken und Talente erkannt und geeignete Lehrberufe definiert werden. 

 

Virtuelle Berufswelten:


Lehrlinge berichten in 360° Videos von ihrer Arbeit und ihrem Berufsalltag. So fällt es leicht virtuell in Berufswelten einzutauchen und eine genaue Vorstellung von einem Lehrberuf zu erhalten.

 

Angebote des WKO Karriere-Centers:


Die Berufsorientierung ist genauso vielfältig wie die Lehre selbst. Das WKO Karriere-Center unterstützt daher Jugendliche die vor einer Berufsentscheidung stehen mit einer kompetenten Bildungs- und Berufsberatung, Workshops, einem Sommercamp, Links und Broschüren zur Berufsorientierung uvm..

 

Zukunftsplaner „Ich werde…“

 

Mein persönlicher Zukunftsplaner“ hilft Jugendlichen ab der 5. Schulstufe bei der Berufsorientierung. Sie erhalten die Möglichkeit, ihre Interessen, ihre Stärken und Fähigkeiten zu entdecken sowie Berufe kennen zu lernen und sich bewusst für eine Berufswahl bzw. Ausbildung zu entscheiden.

 

 

Deine Bewerbung

Die erste Bewerbung zu schreiben kann eine Herausforderung sein. Was soll drin stehen? Wie lang soll das Anschreiben sein? Was sollte reingeschrieben werde und was sollte lieber rausgelassen werden?  

 

Checkliste – Was gehört alles zu einer perfekten Bewerbung

 

  • Bewerbungsschreiben (Anschreiben, Motivationsschreiben)
  • Lebenslauf (CV = Curriculum vitae)
  • Zeugnisse (Schule, Ferialpraktika) in Kopie
  • Bewerbungsfoto
     

Außerdem:

  • Deckblatt
  • Arbeitsproben (Bei kreativen Berufen)
  • Referenzen: Personen die dich gut kennen wie z.B. Lehrer:innen, Trainer:innen in deinem Verein können ein Empfehlungsschreiben verfassen und so ein gutes Wort für
  • dich einlegen.
     

 

Die verschiedenen Bewerbungsmöglichkeiten


 
Je nach Unternehmen können die Bewerbungsmöglichkeiten für einen Lehrberuf unterschiedlich sein. Bei manchen Unternehmen kannst du die Bewerbung direkt auf deren Website hochladen, andere hätten deine Bewerbung gerne per Mail oder per Post geschickt.

 

Was du beachten musst:

 
Bewerbung per Mail:

 

  • Lebenslauf und Bewerbungsschreiben als PDF anhängen
  • Betreff: Hinweis auf die Bewerbung (z.B. Bewerbung für Lehre zur Bürokauffrau /-mann)
  • Absender mit richtigem Namen (keine Spitznamen)
  • Im Email-Text kurz auf die Bewerbung Bezug nehmen
     

Tipps für deine E-Mail-Bewerbung:

  • Verwende eine seriöse E-Mail-Adresse.
    Am besten: vorname_nachname@.. Spaß- oder Spitznamen wirken unprofessionell.
  • Schreibe die E-Mail wie eine normale Bewerbung.
    Mit höflicher Anrede, klarem Text und freundlicher Grußformel.
  • Richte deine Bewerbung an eine konkrete Person, wenn möglich.
    Zum Beispiel: Sehr geehrte Frau … / Sehr geehrter Herr …
  • Halte die E-Mail kurz und sachlich.
    Es soll sofort klar sein, dass du dich um eine Lehrstelle bewirbst.
  • Schicke Motivationsschreiben und Lebenslauf als Anhang mit.
    Am besten als PDF-Dateien, nicht als Word-Dokument.
  • Verwende keine Abkürzungen, Emojis oder Chat-Sprache.
  • Benenne deine Dateien eindeutig, z. B.:
    Lebenslauf_Vorname_Nachname.pdf
  • Wichtig: Betreff nicht vergessen.
    In der Betreffzeile muss stehen, dass es sich um eine Bewerbung handelt (z. B. „Bewerbung um eine Lehrstelle als …“).
     

Bewerbung per Post:

 

  • Normales, weißes Papier; keine Kopie
  • Vollständige Adresse auf dem Kuvert; Briefmarken/Stempel nicht vergessen
  • Auf Sauberkeit achten (Keine Flecken auf dem Kuvert etc.)
     

Tipps zur schriftlichen Bewerbung:

 

  • Schreibe deine Bewerbung selbst.
    Verwende keine fertigen Vorlagen, die nur mit deinem Namen ausgefüllt werden. Unternehmen merken das sofort.
  • Beziehe dich genau auf die Stelle.
    Nenne, auf welche Position du dich bewirbst und wo du die Ausschreibung gefunden hast.
  • Zeige dein Interesse.
    Erkläre kurz, warum du in genau diesem Unternehmen arbeiten möchtest und warum du gut zu dieser Lehrstelle passt.
  • Halte dich kurz und klar.
    Personalverantwortliche haben oft wenig Zeit. Schreibe das Wichtigste einfach und verständlich.
  • Achte auf richtige Rechtschreibung und Grammatik.
  • Halte deine Unterlagen aktuell.
    Lebenslauf, Zeugnisse und Kontaktdaten müssen auf dem neuesten Stand sein.
  • Bleib ehrlich.
    Übertreibungen oder falsche Angaben fallen meist auf.
  • Lege Zeugnisse nie im Original bei.
    Verwende immer Kopien oder digitale Scans.
     


Lebenslauf

 

Was steht in einem Lebenslauf?

 

  • Persönliche Daten:
    • Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse
    • Geburtsdatum, Geburtsort
    • Foto (rechts oben platziert)
    • Auflistung deiner schulischen Ausbildung
  • Ausbildung
  • Ferialjobs und Praktika
  • Sonstige Kenntnisse und QualifikationenFremdsprachenkenntnisse
    • Computerkenntnisse
    • Führerschein
    • Du bist in einem Fußballverein oder engagierst dich ehrenamtlich? Deine Hobbies können auch für deine Bewerbung nützlich sein!
  • Ort und Datum
     

Gestaltung
 

  • In der Kürze liegt die Würze: Dein Lebenslauf sollte auf einer Seite Platz haben
  • Gestalte deinen Lebenslauf einheitlich (Schriftart- und größe)
  • Wähle eine neutrale Schriftart (z.B. Times New Roman, Arial)
  • Achte auf die korrekte Rechtschreibung: Lass deinen Lebenslauf Korrektur lesen – Oft schleichen sich Tippfehler ein, die man selbst schnell übersieht
  • Sortiere deine Angaben „rückwärts“: Deine aktuelle Ausbildung oder dein letzter Ferialjob kommen an die oberste Stelle
  • Wähle ein professionelles Foto und auf keinen Fall einen Urlaubs- oder Partyschnappschuss.
     
     

 

Bewerbungsschreiben
 

 

Im Bewerbungsschreiben hast du die Möglichkeit auf dich aufmerksam zu machen und dich von den anderen Bewerber:innen abzuheben. Nimm dir genügend Zeit und überleg dir genau, was dir wichtig ist.

 

Was muss drinnen stehen:

  • Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse
  • Für welche Lehre/welche Stelle bewerbe ich mich?
     

Gestaltung

  • Achte auf die korrekte Rechtschreibung
  • Die Formatierung muss auch hier einheitlich sein
  • Unter dein Bewerbungsschreiben kommt deine Unterschrift

 
Inhalt

  • Das Bewerbungsschreiben soll kurz und einfach lesbar sein
  • Der/die Leser:in soll auf dich aufmerksam werden
  • Erwähne kurz wo du von der offenen Stelle gehört hast (Bei Initativbewerbungen entfällt dieser Schritt)
  • Bezieh dich in deinem Bewerbungsschreiben auf die Anforderungen/Punkte im Inserat (Bei Initativbewerbungen entfällt dieser Punkt)
  • Erkläre, wieso genau du für diesen Beruf geeignet bist. Betone deine Fähigkeiten, die zu den beschriebenen Anforderungen passen.
  • Informiere dich für deine Bewerbung und das Vorstellungsgespräch über das Unternehmen. Je mehr du darüber weißt, desto besser.
  • Wenn du 14 Tage nach Abschicken der Unterlagen noch keine Antwort bekommen hast, kannst du telefonisch beim Unternehmen nachfragen.

 
 

Vorstellungsgespräch
 

 

 

Wenn du zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wirst, ist der erste Schritt schon geschafft. Willst du deine/n zukünftigen Arbeitgeber:in von dir überzeugen, kommt es auf die richtige Vorbereitung an.

Wichtiger Punkt: Nervosität vor und bei Bewerbungsgesprächen ist völlig natürlich und normal. Schließlich geht es um deine Zukunft. Versuchte deine Nervösität durch übertriebene Coolness zu überspielen, das wirkt sehr leicht überheblich. Sei einfach du selbst!

 

Der erste Eindruck zählt:

Der erste persönliche Auftritt ist entscheidend und muss entsprechend gut vorbereitet werden. Körpersprache, Kleidung und Styling geben Auskunft über deine Persönlichkeit und dein Selbstbewusstsein. Pünktlichkeit ist selbstverständlich.

 

Körpersprache

 

  • Gehe und sitze aufrecht aber entspannt - nervöses Herumrutschen und Blicke auf die Uhr machen den Eindurck, dass du nicht hier sein willst oder wichtigeres zu tun hast.
  • Lächle freundlich
  • Schaue deinen Gesprächspartner:innen gerade in die Augen und halte Blickkontakt während des Gesprächs
  • Ein fester Händedruck zur Begrüßung und zur Verabschiedung zeigt Selbstbewusstsein (bitte nicht übertreiben)
  • Sprich langsam und deutlich
     

 

Der/Die Arbeitgeber:in möchte durch das Bewerbungsgespräch ...

  • einen persönlichen Eindruck von dir gewinnen.
  • deine Erwartungen und Zielvorstellungen kennen lernen.
  • offene Punkte klären (Tätigkeiten im Unternehmen,...)
     

 

Typische Fragen für ein Vorstellungsgespräch sind zum Beispiel:

  • Was weißt du über diesen Beruf?
  • Wie hast du dich über diesen Beruf informiert?
  • Warum glaubst, du, dass du für diesen Beruf geeignet bist?
  • Kennst du die Vor- und Nachteile dieses Berufes?
  • Was interessiert dich an diesem Beruf?
  • Warum bewirbst du dich für diesen Betrieb?
  • Was weißt du über diesen Betrieb?
  • Welche Hobbys und Interessen hast du?
  • Wo liegen deine Stärken?
  • Hast du dich auch woanders beworben?
     

Tipp: Frag deine Eltern oder eine/n Freund:in ob sie mit dir ein Vorstellungsgespräch nachspielen. So kannst du dich auf die Fragen vorbereiten und du kannst sicher und gelassen zum Gespräch gehen.

 

Ein paar Tipps haben wir außerdem hier noch auf Lager.

 

Was tun bei Absagen?

 
Meistens bist du eine:r von voelen Bewerber:innen für deinen Wunschjob. Das heißt, du wirst auch immer wieder Absagen erhalten. Nimm diese nicht zu persönlich, versuche aber aus Absagen zu lernen und deine Bewerbungsunterlagen und deinen Auftritt zu verbessern.

Auch wenn du häufiger gar keine Antwort auf deine Bewerbung erhältst, solltest du deine Vorgangsweise und deine Unterlagen genau prüfen.

 

Wie aus Absagen lernen?

  • Frage den/die Ansprechpartner:in von dem/der du die Absage erhalten hast, warum deine Bewerbung abgelehnt wurde.
  • Gehe deine Bewerbungsunterlagen durch und suche nach möglichen Schwachstellen:Sind die Bewerbungsunterlagen fehlerfrei?
  • Sind alle erforderlichen Inhalte vorhanden?
  • Hast du überzeugend begründet, warum du gerade in diesem Betrieb arbeiten möchtest?
  • Bitte auch Freunde und Familie deine Bewerbungsunterlagen kritisch zu überprüfen.
  • Wie ist das Bewerbungsgespräch abgelaufen? Warst du sehr nervös? Gab es Fragen die du nicht zufriedenstellend beantworten konntest?
     

Das Wichtigste ist: Lass dich nicht entmutigen. Selbstverständlich kannst du enttäuscht sein, vielleicht sogar zornig. Wenn die Batterien leer sind, gönne dir vielleicht auch einmal eine kurze Pause. Dann heißt es aber mit neuem Schwung in die nächste Runde!
 

 

Meine Zeit als Lehrling

 

 

Tipps zum Lehrstart


Mit der Lehre startest du in einen neuen Lebensabschnitt. Damit du dich auf deinem Weg auch zurecht findest, haben wir hier die wichtigsten Fragen zur Lehre für dich zusammengefasst. 

Eines vorweg: Als Lehrling bist du automatisch Mitglied der Arbeiterkammer. Sie ist deine gesetzliche Interessenvertretung und informiert dich über deine Rechte und Pflichten als Lehrling, berät dich bei Problemen in deiner Ausbildung und sucht gemeinsam nach Lösungen.

 

Wichtige Informationen zum Lehrvertrag im Überblick 

 

1. Was muss mein Lehrvertrag enthalten?
In deinem Lehrvertrag müssen auf jeden Fall dein Lehrberuf und die Dauer der Lehrzeit aufgeführt werden. Außerdem ist dein Lehrberechtigter dazu verpflichtet, den Vertrag innerhalb von drei Wochen nach Ausbildungsbeginn bei der Wirtschaftskammer anzumelden.

 

2. Wie lange dauert meine Probezeit?
Grundsätzlich befindest du dich während der ersten drei Monate deines Lehrverhältnisses in der Probezeit. Während dieser Zeit kann von dir oder von deinem Lehrbetrieb der Lehrvertrag jederzeit aufgelöst werden – ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist und ohne einen Grund angeben zu müssen. Die Auflösung muss allerdings schriftlich erfolgen. Bist du noch minderjährig, benötigst du außerdem die Zustimmung deiner Eltern.

 

3. Wie hoch muss mein Lehrlingseinkommen sein?
Wie viel der Lehrbetrieb dir an Lehrlingseinkommen zahlen muss, ist im Kollektivvertrag geregelt – ebenso das Weihnachts- und Urlaubsgeld. Es ist aber möglich, dass es für deinen Lehrberuf keinen Kollektivvertrag gibt, beziehungsweise dass keine Entlohnung festgelegt wurde. In diesem Fall musst du die Höhe deines Lehrlingseinkommens sowie die Sonderzahlungen mit dem Lehrberechtigten vereinbaren. Wichtig: Die Vereinbarung sollte auf jeden Fall schriftlich im Lehrvertrag festgehalten werden! Außerdem ist dein Ausbildungsbetrieb dazu verpflichtet, dir monatlich einen Lohnzettel zu geben. Auf diesem müssen auch die Überstunden, Zulagen, Sonderzahlungen sowie Abzüge aufgeführt werden.

 

4. Wie lange muss ich arbeiten?
Lehrlinge unter 18 Jahren dürfen grundsätzlich acht Stunden täglich beziehungsweise 40 Stunden in der Woche arbeiten. Pro Arbeitstag steht dir spätestens nach sechs Arbeitsstunden mindestens eine halbe Stunde Pause zu. An Sonn- und Feiertagen gilt Arbeitsverbot – außer im Gastgewerbe. Auf jeden Fall solltest du genau aufzeichnen, wann du gearbeitet beziehungsweise wann du Pausen gemacht hast!