FAQ: Projekt "HUM-MATIQ - Humanoide Robotik für Materialhandling, Inspektion und Qualitätssicherung
Allgemeines zum Projekt
Worum geht es in diesem Projekt?
Das Projekt untersucht praxisnah, wie industrielle Anwendungen (u.a. Handling schwerer Teiole, optische Inspektion, Sortierung in Gut- und Schlechtteile und Verpackung mittels humanoider Robotik umgesetzt werden können.
Warum ist das Thema relevant für Industrieunternehmen?
Unternehmen stehen vor Herausforderungen wie Fachkräftemangel, demografischem Wandel und zunehmendem internationalen Wettbewerb. Humanoide Robotik und Embodied AI bieten hier potenzielle Lösungsansätze, deren praktische Umsetzbarkeit jedoch noch offen ist.
Wer initiiert und begleitet das Projekt?
Das Projekt wird gemeinsam vom Hub4000 und der Fachhochschule Oberösterreich Campus Wels umgesetzt.
Inhalte & Arbeitsweise
Was wird im Projekt konkret erarbeitet?
Im Projekt werden unter anderem folgende Fragestellungen bearbeitet:
- Welche Möglichkeiten hat Humanoide Robotik beim Handling schwerer Teile?
- Wie gelingt eine optische Inspektion von Bauteilen?
- Welche Voraussetzungen sind für die Sortierung in Gut- und Schlechtteile zu schaffen?
- Wie können humanoide Roboter für Verpackungsaufgaben eingesetzt werden?
Wie erfolgt der Wissenstransfer im Konsortium?
Die beteiligten Unternehmen arbeiten eng zusammen, tauschen Erfahrungen aus und entwickeln gemeinsam ein White Paper sowie eine Basis für weitere Projekte oder Förderinitiativen.
Welche Rolle spielen die Industriepartner?
Die Industriepartner bringen konkrete Anwendungsfälle ein, testen Technologien in der Praxis und entscheiden im Steering Committee gemeinsam über die inhaltliche Ausrichtung und Meilensteine des Projekts.
Teilnahme & Beteiligung
Wer kann am Projekt teilnehmen?
Angesprochen sind sowohl Großunternehmen als auch KMU aus der Industrie, die Interesse an innovativen Robotik-Anwendungen haben.
Wie groß ist das Konsortium?
Das Projekt wird mit einem Konsortium aus vier bis sieben Industriepartnern umgesetzt.
Welche Beteiligungsmodelle gibt es?
- Die Beteiligung an diesem Projekt ist für Industriebetriebe ausschließlich über eine Mitgliedschaft im Verein Hub4000 möglich.
Was ist der Hub4000?
Der Hub4000 ist ein Verein, der Anfang Juli gegründet wurde. Der Hub4000 baut auf der bestehenden Initiative „KI*Transfer“ auf und soll Unternehmen mit Wissenschaft und Start-ups zusammenbringen. Geplant sind Kooperationsprojekte unter anderem in den Bereichen industrielle KI, humanoide Robotik und Mensch-Maschine-Interaktion. Zu den Gründungsmitgliedern zählen die Wirtschaftskammer Oberösterreich, Upper Austrian Research, die Johannes Kepler Universität Linz, die IT:U sowie die Fachhochschule Oberösterreich. Vereinsziel ist die praktische Umsetzung des schnelleren Transfers durch konkrete Kooperationsprojekte zwischen Industrie und Wissenschaft.
Wie kann ich Mitglied im Hub4000 werden?
Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt EUR 20.000 für große Unternehmen (> 1000 MA), EUR 10.000 für mittlere Unternehmen (100 – 1000 MA) und EUR 5.000 für kleine Unternehmen (< 100 MA). Für ihre Mitglieder übernimmt die WKOÖ 50 % des Mitgliedsbeitrags. Bei Aufnahme wird eine einmalige Beitrittsgebühr in Höhe von EUR 5.000 verrechnet.
Ist eine Teilnahme am Projekt auch ohne Mitgliedschaft im Verein Hub4000 möglich?
Nein, für die Teilnahme am Projektkonsortium ist eine Mitgliedschaft im Hub4000 Voraussetzung.
Welche Kosten fallen an, um am Projekt teilzunehmen?
Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt EUR 20.000 für große Unternehmen (> 1000 MA), EUR 10.000 für mittlere Unternehmen (100 – 1000 MA) und EUR 5.000 für kleine Unternehmen (< 100 MA). Für ihre Mitglieder übernimmt die WKOÖ 50 % des Mitgliedsbeitrags.
Bei Aufnahme wird eine einmalige Beitrittsgebühr in Höhe von EUR 5.000 verrechnet.
Ablauf & Zeitplan
Wann startet das Projekt?
Der Projektstart ist für September 2026 geplant.
Wie lange dauert das Projekt?
Die Laufzeit beträgt 28 Monate.
Welche Projektphasen sind vorgesehen?
Das Projekt umfasst mehrere Phasen mit Fokus auf:
- Materialhandling & Sortierapplikation
- Qualitätssicherungsapplikation
- KI-basierte Abläufe
- Applikationsverifizierung & Optimierung
Mehrwert für Unternehmen
Welchen konkreten Nutzen haben teilnehmende Unternehmen?
- Frühzeitiger Zugang zu Know-how in humanoider Robotik
- Praxisnahe Erprobung innovativer Technologien
- Strategischer Wissensaufbau für zukünftige Projekte
- Austausch mit anderen Industrieunternehmen und Forschungspartnern
Müssen Unternehmen bereits Erfahrung mit Robotik haben?
Nein.
Bewerbung & Fristen
Bis wann ist eine Bewerbung möglich?
Eine Bewerbung ist bis zum 7. August 2026 erforderlich. Für die Bewerbung nutzen Sie bitte ausschließlich das Bewerbungstool.
Wie kann mein Unternehmen die Bewerbung abgeben?
Füllen Sie bis spätestens 7. August 2026 Ihre Bewerbung im Bewerbungstool aus.
Wie werden die Unternehmen für das Projektkonsortium ausgewählt?
Eine Jury sichtet die Bewerbungen und wählt die Unternehmen basierend auf den Angaben im Bewerbungsformular aus.
Wann ist mit einer Rückmeldung zu rechnen?
Mit einer Rückmeldung zur Juryentscheidung ist bis spätestens Freitag, 21. August 2026, zu rechnen.
Gibt es Möglichkeiten zur erweiterten Information?
Ja, es wird ein Informationswebinar am 23. Juli 2026 angeboten. Die Anmeldemöglichkeit finden Sie auf der Website.
Kontakt
An wen kann ich mich bei Fragen wenden?
Für weitere Informationen steht Ihnen Lorenz Steinwender, Projektleiter der Initiative KI*Transfer der WKOÖ sparte.industrie, sehr gerne zur Verfügung.
