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KI Erlebnismesse

Veranstaltungsrückblick

Die KI Erlebnismesse am Mittwoch, 1. Juli 2026 von 09:00 bis 13:30 Uhr in der WKOÖ in Linz, richtete sich an UnternehmerInnen, die sich einen Überblick zu den Möglichkeiten von KI im Business verschaffen oder ihr Wissen vertiefen wollten. 

Das Postfach quillt über, die Ausschreibung drängt und offene Stellen bleiben unbesetzt – ein Szenario, das derzeit viele oberösterreichische Betriebe betrifft. Die Frage ist heute längst nicht mehr, ob Künstliche Intelligenz (KI) wichtig ist, sondern wie und wo Unternehmen in der Praxis damit starten können.

Genau diese Fragen standen im Mittelpunkt der KI-Erlebnismesse der WKO Oberösterreich, die im Rahmen der laufenden KI-Tour stattfand. Unter dem Motto „KI erleben und begreifen“ verwandelte sich das Haus der Wirtschaft in Linz in einen lebendigen Marktplatz für digitale Innovation.

11 führende IT- und KI-Unternehmen – die meisten davon direkt aus Oberösterreich – präsentierten vor vollem Haus konkrete, regionale Lösungen und Dienstleistungen. Ein zentrales Thema der Messe war die digitale Souveränität und die Kontrolle über die eigenen Unternehmensdaten, denn bei der KI geht es nicht nur um Technologie, sondern vor allem um die Daten.

Wie das in der Praxis funktioniert, zeigten die Aussteller in knackigen, dreiminütigen „Lightning Talks“ auf der Bühne:

  • FiveSquare: Stellte ihre Plattform „Karli“ vor, die für europäische Datensouveränität steht und es ermöglicht, kritische KI-Prozesse zu 100 % sicher in Österreich zu betreiben.
  • AI Factory Austria: Das nationale Kompetenzzentrum bietet Betrieben kostenfreien Zugang zu europäischen Supercomputern und KI-Expertise.
    5o6.ai: Präsentierte mit „Kollega“ autonome digitale KI-Mitarbeiter, die repetitive End-to-End-Prozesse im Unternehmen sicher und datenschutzkonform automatisieren.
  • Ecommation: Zeigte auf, wie KMU mit KI-Unterstützung das Recruiting und die Mitarbeitergewinnung treffsicherer gestalten können.
  • Zynd: Stellte mit „Elvis“ einen KI-Assistenten vor, der speziell für Handwerksbetriebe entwickelt wurde und direkt via WhatsApp den Zugriff auf z.B. Herstellerkataloge auf der Baustelle erleichtert.
  • Smartpoint: Demonstrierte die Integration von KI und datenbasierten Workflows in der Microsoft-Welt (z. B. Copilot).
  • Think AI: Fokussiert sich auf den „Personalverleih“ für digitale Teammitglieder, um KI-Systeme ohne technisches Vorwissen sofort einsatzbereit ins Unternehmen zu holen.
  • INDIMA: Erklärt, wie behördliche oder universitäre Qualifikationsbewertungen internationaler Fachkräfte durch KI von Wochen auf wenige Minuten verkürzt werden können.
  • THX: Unterstützt Unternehmen dabei, durch strukturierte Prozesse und Klarheit in der Organisation das richtige Fundament für den KI-Einsatz zu gießen.
  • The AI Lab Factory – Klaus Lindinger baut mit der AI Lab Factory eigene Lab-Formate, gemeinsam mit Forschung und Industrie.
  • Digital Blocks bündelt mit „Qairo" die Betriebssteuerung an einem Ort: ein KI-Betriebssystem für den Mittelstand.

Nach den Impulsvorträgen nutzten zahlreiche Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, an den Messeständen direkt ins Gespräch zu kommen, individuelle Fragen zu stellen und die Tools direkt auszuprobieren. 

„Unser Ziel war es, den Betrieben die Angst zu nehmen und konkrete Impulse zu liefern, die sie sofort im eigenen Betrieb umsetzen können“, so Wolfgang Pastl aus dem Innovationsmanagement der WKOÖ. Die Wirtschaftskammer versteht sich hierbei weiterhin als Brückenbauer, um den Wirtschaftsstandort aktiv fit für die digitale Zukunft zu machen.